Reviews zu "Their War - Our Grief"

Review auf www.metal-on-demand.de (vom 03.03.2008):

CHANGE OVER, bestehend aus El Poserino und Riffcommander, haben zugeschlagen! Nach drei Minis werfen sie uns mit "Their War - Our Grief" nun ihren ersten Longplayer vor die Füße. Und der hat es wahrlich in sich! Äußerst stimmungsvoll gehen die beiden und ihr Drumcomputer "Warpath2K7" hier vor und erschaffen ein homogenes Werk, bestehend aus Black-, Death- und Thrash-Metal Zutaten. Das Ganze aber eher ruhig bis midtempo und mit viel Melodie versehen. Die sich durch das Album ziehende Atmosphäre ist es dann auch, die den Silberling auszeichnet. Wie es der Titel schon sagt, es ist nicht ihr Krieg! Es ist ihre Trauer! Sie zelebrieren eine Feier aus Dunkelheit, Wut und Schmerz, rocken dabei aber unverschämterweise auch noch! Um das Atompilz-Cover mit ins Spiel zu bringen, sie sind nicht die Explosion, sie sind die Zeit danach! Und Achtung, CHANGE OVER sind nicht hip oder modern! Sie wandern sehr bodenständig durch ihre metallischen Einflüsse, was heutzutage ja schon wieder frisch wirkt! Auch wird bei ihnen der Refrain großgeschrieben, was die Lieder sehr einprägsam macht! Die sehr einheitlich gehaltenen und ansprechend in Heimarbeit produzierten Tracks lassen nie Langeweile aufkommen, da fast jeder Song etwas zu bieten hat, was man in den vorherigen Stücken noch nicht gehört hat. Hier ein Ausbruch, da cleaner Gesang, der sich sonst in Black/Death Bereichen aufhält, und am Ende mit „Gasoline“ ein Lied, das zwar irgendwie aus der Reihe zu tanzen scheint, aber mit seinen 08:02 Minuten den krönenden Abschluss von "Their War - Our Grief" darstellt, bevor das Album mit dem Outro in die Stille reist.

Abschließend bleibt nur zu sagen, es fehlt ein Bassist, ein echter Drummer und ein gemeinsamer Proberaum! Zwei Daumen hoch, denn das ist schon richtig gut, aber ich denke, da geht noch viel mehr!

by Marcus "Maggi" Jekubczik (www.metal-on-demand.de)